Lexikon der Filmbegriffe

High Fidelity

auch abgekürzt: HiFi; engl., wörtl.: hohe Klang-Treue, Wiedergabetreue

In der DIN-Norm 45.500 - der sogenannten „HiFi-Norm“ - wurde 1966 ein Qualitätsstandard für Audio-Wiedergabegeräte und insbesondere Lautsprecher festgelegt:
es war für Lautsprecher eine Wiedergabe-Bandbreite von 20Hz bis 12,5kHz erforderlich;

– die Verstärkerleistung wurde in Abhängigkeit von der Anschlussimpedanz (meistens 8Ohm) in Watt angegeben, wobei ein breitbandiges Testsignal („rosa Rauschen“) für 10min konstant wiedergegeben werden musste;
– der Klirrfaktor wurde auf ein Maximum von 1% festgeschrieben.

Handelsübliche Angaben wie „Musikleistung“ sind nicht definiert. Heutige Anlagen übertreffen die Werte der DIN 45.500 deutlich – der Frequenzübertragungsbereich erreicht die Hörgrenze (20kHz), der Klirrfaktor ist meist deutlich unter 0,1%. Den schwächsten Punkt der Kette bilden nach wie vor die Lautsprecher.
Die Bemühungen, auch im Kino Bedingungen „hoher Klangtreue“ zu erreichen, beginnen spätestens in den 1940ern und sind mit Namen von Lautsprecher-Bauern wie Altec Lansing, Klipsch usw. verbunden.


Artikel zuletzt geändert am 13.10.2012


Verfasser: JH


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