Lexikon der Filmbegriffe

Grusical

fast ausschließlich im Deutschen gebräuchliches Kofferwort aus „Grusel“ und „Musical“; selten auch als: Grusikal

Ursprünglich als Wortwitz in der Titelsequenz von Kurt Hoffmanns musikalischem Gruselschwank Das Spukschloß im Spessart (BRD 1960) gebildet, findet sich das Kunstwort inzwischen häufiger als Bezeichnung für Singspiel- und Musicalformen, die den Horror-, Schauder- und Gruselgenres zuneigen und die inzwischen des Öfteren auch verfilmt worden sind; gelegentlich wurden sogar aus erfolgreichen Filmstoffen Musicals geformt (wie Tanz der Vampire, als Musical uraufgeführt 1997, nach dem Film von Roman Polanski, 1967). Bekannte neue Beispiele sind The Rocky Horror Picture Show (1975, Jim Sharman, nach dem Musical The Rocky Horror Show, 1973), Little Shop of Horrors (USA 1986, Frank Oz; erstverfilmt USA 1960, Roger Corman; als Musical zuerst 1982) oder der Zeichentrickfilm Nightmare before Christmas (USA 1993, Tim Burton). 


Artikel zuletzt geändert am 13.10.2012


Verfasser: JH


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