Lexikon der Filmbegriffe

Farbverfahren im Stummfilm II: Bad

Bad (hinzugefügt): Bei der Virage (engl. tinting) wie bei der Färbung (engl. toning) wird das schwarzweiße Positiv in eine Wanne mit Farblösung getaucht. Bei der Virage nimmt die Gelatine die Farbe an, bei der Färbung wird das in der Emulsion enthaltene Silber beim Baden gegen ein Farbsalz ausgetauscht. Jedes der beiden Verfahren erzeugt eine Farbe, die Kombination aus beiden ergibt eine Mischung aus zwei Tönen. Da hier Szene für Szene eine andere Einfärbung erhält, besteht die Kopie aus vielen zusammengeklebten Einzelteilen. Ähnlich wie bei den Verfahren der Hand- und der Schablonenkolorierung erzeugen auch diese Techniken Fantasiefarben, die zur Schaffung einer bestimmten Stimmung dienen.

Referenzen:

Virage


Artikel zuletzt geändert am 01.08.2011


Verfasser: SL


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