Lexikon der Filmbegriffe

China Girl

Zur Farbbestimmung wurde oft eine Person abgebildet, die ein möglichst vielfältiges Farbspektrum zeigen sollte. In der Regel setzte man dafür anonyme weibliche Schauspieler ein, die von der Maske für die Aufgabe geschminkt wurden (wegen der Buntheit der Farben und der Weiblichkeit der Modelle sprach man vom China girl). Der Farbabgleich selbst erfolgte mit einem Farbspektrum an der Basis des Bildes. Oft nur zwei bis vier Kader lange Aufnahmen von China Girls finden sich in den Vorspännen von Archiv- und Projektionskopien.
Der bei Videokameras übliche „Weißabgleich“ basiert auf einem ähnlichen Verfahren der Gradation.


Artikel zuletzt geändert am 22.08.2011


Verfasser: JH


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