Lexikon der Filmbegriffe

dbx

1971 gründete David Blackmer die Firma dbx (David Blackmer Experience). Sie wurde 1979 an BSR verkauft, gehört heute zum Harman-Konzern. Dbx war und ist spezialisiert auf Techniken der (Ton-)Signalbearbeitung, wurde vor allem als Rauschunterdrückungsverfahren für analoge Audioaufnahmen bekannt. Die Unterdrückung gelingt um etwa 30dB, indem leise Passagen einer Aufnahme künstlich angehoben werden. Dadurch wird das Bandrauschen überdeckt. Im Unterschied zu den Dolby-Verfahren wird das gesamte Frequenzspektrum angehoben (bei Dolby werden nur hochfrequente Anteile des Signals bearbeitet). Dbx spielte im Markt keine große Rolle – im Consumer-Bereich wegen des Preises, im professionellen Bereich durch die verbesserten Profi-Verfahren der Dolby-Studios. Heute stellt die Firma hochwertige Studio-Signalprozessoren her und hat sich aus dem Heimgerätemarkt vollständig zurückgezogen. Von großer Bedeutung sind die Blackmer VCAs (voltage controlled amplifiesr). 


Artikel zuletzt geändert am 13.10.2012


Verfasser: W JH


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