Lexikon der Filmbegriffe

bodycount

wörtlich: Körperzählung

In der Fan-Sprache des Horror- und Actionfilms bezeichnet bodycount die Anzahl der Toten, die im Verlauf der Handlung zum Opfer der Morde oder Auseinandersetzungen werden. Die Redeweise deutet an, dass den Fans die Inszenierung des oft reihenweisen Tötens als Schauwert der Filme durchaus bewusst ist; höchst ironisch inszenierte die Action-Komödie Hot Shots! II (USA 1993, Jim Abrahams) den Helden beim Abfeuern eines Maschinengewehr in die Menge der Angreifer so, dass gleichzeitig ein numerischer Zähler mitlief, der schnell deutlich machte, dass dies der blutigste Film aller Zeiten sei.

Als Spitzenreiter gelten (Stand: 2009): Lord of the Rings: Return of the King (2003, 836 gezählte Leichen), Kingdom of Heaven (2005, 610 Leichen), 300 (2007, 600 Tote), Troy (2004, 572 Leichen), The Last Samourai (2003, 558 Tote).

Referenzen:

Zehn-kleine-Negerlein


Artikel zuletzt geändert am 22.08.2011


Verfasser: KB


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