Lexikon der Filmbegriffe

Pandora-Depression

auch: Post-Avatar-Depression, P.A.D.; manchmal auch: Pandora-Effekt, Avatar-Blues; im Engl. gelegentlich auch: avatared (als Bezeichnung einer tiefen Beeindruckung durch den Film Avatar)

Die Bezeichnung basiert auf einer ganzen Reihe von Berichten, dass Zuschauer nach Besichtigung des Films Avatar (USA 2010, James Cameron) ihre Realwelt als zutiefst enttäuschend empfunden hatten, vor allem deshalb, weil sie in der Realität niemals springen oder gar fliegen würden wie ein Mitglied der Na‘vi auf dem Mond Pandora. Ob die Post-Avatar-Depression tatsächlich zu den medieninduzierten Krankheiten gehört oder ob es sich um eine Form der Kommentierung des Films resp. der Sehnsuchts-Energien handelt, die er anspricht, ist wahrscheinlich eher zugunsten letzterer Möglichkeit zu entscheiden. Die P.A.D. müsste dann als spielerischer Ausdruck von Fan-Faszinationen angesehen werden.


Artikel zuletzt geändert am 22.08.2011


Verfasser: HHM


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