Lexikon der Filmbegriffe

shot flow

dt. etwa: Fluss der Bilder

Der Eindruck eines „gleichmäßigen Fließens“ der Einstellungen eines Films wird dann zu einer Kerncharakteristik der Montage, wenn die Schnitte unsichtbar werden sollen und der Eindruck einer allgemeinen Kontinuität der Bewegung, der Informationsvergabe und der emotionalen Einfärbung des Films entstehen soll. Der shot flow wirkt gestört, wenn das Tempo von Bewegung und Schnitt nicht aufeinander abgestimmt ist, wenn der Schnitt zu unrhythmisch ist oder die Schnitte z.B. Bewegungsabläufe nicht flüssig aneinander fügen. Der Begriff wird vor allem in der Didaktik des Films im Zusammenhang der Formen und Prinzipien der Kontinuitätsmontage verwendet.


Artikel zuletzt geändert am 13.10.2012


Verfasser: JH


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