Lexikon der Filmbegriffe

Einaktdrama

(1) Bezeichnung für Theaterstücke, die keine Akteinteilung kennen, sondern in eins durch gespielt werden. Ein berühmtes Beispiel ist Samuel Becketts Endspiel (von ihm selbst 1969 als TV-Film adaptiert). Auch andere Stücke der Theater-Gattung „Kurzdrama“ wie Jean-Paul-Sartres Les Jeux sont faits (verfilmt Frankreich 1947, Jean Delannoy) wurden erfolgreich für das Kino adaptiert.

(2) Abfällige Kritik-Bezeichnung für Filme, deren dramatische Konstellation eigentlich nur den Stoff für einen einzigen Akt hergegeben hätte.

(3) Gelegenheitsbezeichnung für Filme der Frühzeit des Kinos, in der Filme zumeist auf eine Rolle (bis zu 250-300m 35mm-Film) passten.

Referenzen:

Ein- und Zweiakter

Einakter

Zwei-Akter


Artikel zuletzt geändert am 19.10.2012


Verfasser: CA KB JH


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