Lexikon der Filmbegriffe

4K-Auflösung

Das 35mm-Filmbild (Academy-Format, 1:1,85) wird beim Scannen und Digitalisieren üblicherweise in 4096´2216 Bildpunkte umgesetzt; 4K gibt den Auflösungswert an und steht für die Zahl der horizontalen Pixel (entsprechend ist die 2K-Auflösung des gleichen Ausgangsmaterials 2048´1108). Das Academy-Vollbild umfasst also ca. 8.800.000 Bildpunkte – eine Auflösung, die bedingt durch die Kornstruktur des 35mm-Materials durch den Film selbst nicht erreicht werden kann. Dadurch ist sichergestellt, dass das digitale Material auf jeden Fall die Qualität von 35mm-Film einhalten kann, wenn der Film am Ende wieder auf Filmmaterial ausbelichtet werden soll. In der Praxis wird oft mit 2K-Auflösungen gearbeitet, weil die Ergebnisse auch dann als befriedigend eingestuft werden. Der Speicherbedarf ist enorm – bei 4K sind ca. 10 Terabyte nötig (24 B/S, 180min Lauflänge), bei 2K immerhin noch 2,5 Terabyte für das gleiche Material. 


Artikel zuletzt geändert am 30.12.2011


Verfasser: JH


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