Lexikon der Filmbegriffe

Blendenöffnung

auch: Blendenstufe, Öffnungsverhältnis; engl.: aperture; auch: f/number, f-stop, effective aperture, relative aperture

Bei Objektiven wird das Verhältnis aus Öffnungsdurchmesser und Brennweite meist als Öffnungsverhältnis oder auch als relative Öffnung bezeichnet. Unter Lichtstärke versteht man die maximale Blendenöffnung eines Objektivs. Die Lichtstärkenangabe ist auf dem Objektiv selbst vermerkt. Kleine Blendenzahlen (1,4, 1,7, 2, 2,8 etc.) stehen für große, große (z.B. 8, 16) entsprechend für kleine Blendenöffnungen. Die Lichtmenge, die durch das Objektiv durchgelassen wird, ist zu dem Quadrat des Blendendurchmessers proportional. Je weniger Licht zur Verfügung steht, desto lichtstärker muss das Objektiv sein – bei größerer Blendenöffnung wird mehr Licht durchgelassen. Allerdings wird bei größer werdender Blendenöffnung der Schärfentiefenbereich – also der Bereich der dargestellten Szene, der tatsächlich scharf eingestellt ist – kleiner.

Referenzen:

Belichtung

Blendenwert

Fokus

Schärfentiefe


Artikel zuletzt geändert am 14.01.2012


Verfasser: JH


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