Lexikon der Filmbegriffe

Federwerk

engl.: spring mechanism

Federwerksantriebe für Filmkameras gibt es ab etwa 1920. Während 35mm-Kameras nach der Handkurbelphase meist mit Elektromotoren betrieben wurden, blieben Federwerke bei 8mm- und 16mm-Kameras lange der Standard. Ein derartiger Antrieb besteht aus einer spiralförmig aufgewickelten und gespannten Blattfeder, die in einem Federgehäuse untergebracht ist. Die Federn wurden mit einer Kurbel oder mit einem Drehschlüssel gespannt. Bei ausreichender Dimensionierung können sie 3m 8mm-Film durchzuziehen. Für 16mm-Kameras gab es Anbaufederwerke, die bis zu 6m Film transportieren konnten. Seit den 1960ern nutzen auch die Kameras der kleineren Formate fast ausnahmslos Elektroantriebe. 


Artikel zuletzt geändert am 30.12.2011


Verfasser: JH


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