Lexikon der Filmbegriffe

Panrama

Die Panrama-Projektion gehört zu den Kuppelprojektionen – der Zuschauer sitzt im Inneren einer geschlossenen Kuppel und ist von einem Rundum-Bild umgeben. Das Panrama-System  wurde 1958 von dem aus Montpellier stammenden Architekten Philippe Jaulmes erfunden und patentiert. Die Panrama-Aufnahmen werden mittels einer speziellen Optik gemacht, die extreme Weitwinkelaufnahmen zulässt. Ein ähnliches Objektiv wird auch bei der Projektion verwendet, die mit einem einzigen Projektor realisiert wird, der die Kuppel von unten her bespielt. Das projizierte Bild soll so der natürlichen Raumwahrnehmung möglichst nahe kommen. Panrama wird nicht nur zur Unterhaltung eingesetzt, sondern kann auch in Bildungsprozesse (insbesondere in Planetarien), in  kulturelle Veranstaltungen und in wissenschaftliche Untersuchungen eingebunden werden. Heute wird Panrama von der in Montpellier ansässigen Firma A.C.T. vertrieben. 


Artikel zuletzt geändert am 30.12.2011


Verfasser: JH


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