Lexikon der Filmbegriffe

Kontrast

Mit Kontrast wird in der Fotografie das Verhältnis zwischen maximaler und minimaler Helligkeit im Bild bezeichnet. Kontrast bezieht sich auf die Sensibilität des Filmmaterials für Variationen in der Lichtintensität (bezeichnet als Lichtempfindlichkeit). Beim Schwarzweißfilm bedeutet ein „hoher“ Kontrast ein „hartes“ Bild, bei dem der Unterschied zwischen hellen und dunklen Stellen sehr groß ist, d.h. kaum Zwischentöne zwischen Tiefschwarz und Reinweiß vorhanden sind. Die Flächen des Bildes sind entweder sehr hell, d.h. sehr transparent für durchfallendes Licht, oder sehr dunkel, lassen also wenig Licht durch. Bei einem „niedrigen“ Kontrast entsteht ein „weiches“, kontrastarmes Bild: Die Lichter (die hellen Stellen) sind gedeckt und matt (statt strahlend), die Schatten grau (statt schwarz) die Abbildung enthält viele Graunuancen. 
 

Referenzen:

ASA

DIN / DIN-Empfindlichkeit

Emulsion

Lichtempfindlichkeit


Artikel zuletzt geändert am 12.10.2012


Verfasser: SL


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