Lexikon der Filmbegriffe

Panoram

auch: Mills Panoram

Das Mills Panoram war ein eine Art „visuelle Musikbox“, auf deren kleiner monotorartiger Leinwandfläche ca. dreiminütige Soundies – Musik-Kurzfilme meist von der Länge eines Jazz-Liedes, dargeboten meist von aktuellen schwarzen Musikern – im Rückprojektionsverfahren abgespielt werden konnten. Im Inneren des Kastens befand sich ein 16mm-Projektor, auf dem die Filme als Schleifen liefen. Man setzte die Maschinen in Gang, indem man ein Geldstück (ein dime = 10 Cent) hineinwarf. Mills Novelty Company (Chicago, Ill.) brachte den Apparat 1939 auf den Markt. Die Produktion wurde noch während des Krieges eingestellt. 


Artikel zuletzt geändert am 22.03.2012


Verfasser: JH


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