Lexikon der Filmbegriffe

Association of Film Commissioners International (AFCI)

Die AFCI wurde 1975 als Nonprofit-Organisation gegründet, um die zunehmenden Interessen einer On-Location-Filmproduktion zu vertreten. Seit 1983 sitzt die Gesellschaft in Washington, D.C. Ursprünglich war sie ein Zusammenschluss von Regierungsvertretern für Film, ist inzwischen aber zu einem Verband von 300 Filmkommissionen aus mehr als 30 Ländern angewachsen (Stand: 2002). Eine erste große Veranstaltung der AFCI war das seit 1976 jährlich ausgerichtete Cineposium, das als Programm von Seminaren ausgerichtet ist, die Arbeit von Filmkommissionen fundiert und reflektiert. Seit 1985, als die AFCI zusammen mit der American Film Marketing Association die Location Expo ausgerichtet hatte, auf der regionale Filmproduktion aus aller Welt vorgestellt wurde, findet außerdem in Los Angeles die jährliche Locations Trade Show statt, die ein Forum anbietet für alle, die Filmproduktionen in ihre Stadt, ihre Provinz oder ihren Staat holen wollen. Sie wird jährlich von 200 Filmkommissionen und über 6.000 Delegierten besucht.
In den USA wurde die erste Filmkommission in den späten 1940ern gegründet. Deren Aufgabe war und ist es, die lokalen Behörden (Polizei, Milizen, Straßenverwaltungen, Feuerwehren, Forstbehörden usw.) zu koordinieren, die von einer lokalen Filmproduktion (on location eben) betroffen waren. Außerdem sind sie bei der Beschaffung von Drehgenehmigungen und bei allen anderen Aufgaben behilflich, die bei der lokalen Filmproduktion anstehen. 


Artikel zuletzt geändert am 15.07.2011


Verfasser: HJW


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