Lexikon der Filmbegriffe

in-camera effects

Alle Effekte, die während der Aufnahme produziert werden können, werden im Amerikanischen oft  in-camera effects genannt, weil die Effekte bereits auf dem ersten Negativ resp. auf der ersten Videokopie enthalten sind. Alle Effekte, die erst im Kopierwerk oder in der Videobearbeitung hergestellt werden, sind ebenso von dieser Effektgruppe ausgeschlossen wie die vorfilmischen Effkte, die mit Objekten, Regen oder Nebel, pyrotechnischen Inszenierungen u.ä. veranstaltet werden. Zu den in-camera effects zählen alle Matte-Effekte, Spiegeltricks wie etwa der Schüfftan-Effekt, künstliche Perspektivenverzerrungen, Zoom-Fahrt-Kombinationen, durch die Wahl der Optik verursachte Effekte, Licht- und Filtereffekte, Scheinbewegungen, Zeitlupe und Zeitraffer, Infrarotaufnahmen, Aufprojektion und anderes mehr.
 

Referenzen:

cheat shot

Matte

matte box

Schüfftan-Verfahren

Shutter-Effekt

Vertigo-Effekt

Zoom-Fahrt-Kombination


Artikel zuletzt geändert am 12.10.2012


Verfasser: JvH


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