Lexikon der Filmbegriffe

Bundesverband der Film- und Fernsehregisseure in Deutschland

kurz: Bundesverband Regie e.V. (BVR); gegründet als: Bundesverband der Fernseh- und Filmregisseure in Deutschland e.V.; 2011 Umbenennung in: Bundesverband der Film- und Fernsehregisseure in Deutschland e.V.

Am 11.4.1975 wird der BVR in München gegründet. Er gibt der bis dahin losen Zusammenarbeit im Syndikat der Filmemacher nun eine professionelle Organisationsform, wie sie zuletzt im Verband der Filmregisseure Deutschlands e.V. in der Weimarer Republik bestanden hatte. Der BVR ist Berufsverband und Künstlervereinigung und vertritt die künstlerischen, sozialen, politischen, rechtlichen, kollektivvertraglichen und wirtschaftlichen Interessen seiner Mitglieder (Regisseure/Regisseurinnen, Regie-Assistenten/-Assistentinnen, Continuities). Weitere Leistungen sind Unterstützungen bei Honorarverhandlungen, Vertrags-Check, Eintrag im renommierten Regieguide, der als Buch im Vistas-Verlag, Berlin, und online erscheint, Fortbildungs- und Fachveranstaltungen u.a. Mitglied kann werden, wer an mindestens 180 Minuten professioneller Film- oder Fernsehproduktionen in entsprechender Position mitgearbeitet hat. Für Nachwuchsregisseure gelten Ausnahmeregelungen. Sitz des Verbandes ist seit dem 1.10.2010 Berlin.

Homepage: http://www.regieverband.de/.
 


Artikel zuletzt geändert am 25.06.2012


Verfasser: DM JK


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