Lexikon der Filmbegriffe

Timeslot 1

dt. etwa: Zeitschlitz; manchmal auch: Sendeplatz, Sendezeitraum
 
In der Zeitdramaturgie der Fernsehenprogrammierung spielt die Einteilung der Zeit in fest gerasterte Zeitfenster eine zentrale Rolle. Viele Programme arbeiten mit Zeitfenstern von 30min, andere mit solchen von 45min. Einzelne Sendungen müssen von der Länge auf das grundlegende Zeitraster abgestimmt werden, weil sonst die festen Zeiten des Programmwechsels verlassen werden müssten. In der BRD etwa wird meist mit einem 45min-Zeitschema gearbeitet. Einbrüche im Fortschreiten der Slots sind immer signifikant, sei es, dass es sich um Sondersendungen handelt, sei es, dass der Wechsel periodisch eintritt (und möglicherweise den Übergang in eine andere Phase der Programmzeit markiert wie etwa die tägliche Tagesschau um 20:00). Die Arbeit mit Timeslots gestattet es, regelmäßige Sendetermine zu definieren; zudem erleichtert sie die Orientierung von Zuschauern im Programm. 
 

Referenzen:

Timeslot 2


Artikel zuletzt geändert am 13.10.2012


Verfasser: HHM


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