Lexikon der Filmbegriffe

Drahtmodell

auch: Drahtgittermodell; engl.: wireframe, wireframe model

Drahtmodelle dienen in der Computer-Graphik zur Visualisierung von 3D-Gegenständen. Sie werden auch als Kantenmodelle bezeichnet, weil die die äußere Gestalt des Objekts als Kantenpunkte darstellen, die durch Drähte oder Linien miteinander verbunden sind. Tatsächlich bestehen Drahtmodelle aus einer – unter Umständen sehr großen – Anzahl von Polygonen (die Affenfigur als Lost in Space, USA 1998, bestand aus 209.000 Polygonen!). In der Animation werden nach der Konstruktion des Drahtmodells in den Verfahren des Rendering die Rückseiten entfernt, die Lichteinfallwinkel und die Schatten gesetzt sowie im picture mapping (manchmal auch: texture mapping) mit Oberflächen überzogen, die ihrerseits animierter Herkunft, aber auch aus Photographien entnommen sein können.
 

Referenzen:

Rendering

wireframe


Artikel zuletzt geändert am 24.08.2014


Verfasser: JH


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