Lexikon der Filmbegriffe

wiggle walk

wörtl. etwa: Wackelgang; manchmal auch bum wiggle (= Hüftwackeln)

Gemeint ist eine betont körperbetonte Art des Gehens, bei dem – mit erhobenem Haupt und ausgestelltem Brustkorb – die Hüften beständig im Rhythmus der Bewegung hin- und hergeschwungen werden. Diese Art des wiggle walk wurde bekannt durch Marilyn Monroe, die in Niagara (USA 1952, Henry Hathaway) einen der längsten Gänge der Filmgeschichte absolvierte. Dieser Modus des Gehens etablierte sich schnell als Indiz einer übertrieben ausgestellten weiblichen Sexualität (und wurde von der Monroe selbst vielfach wiederholt und variiert), wurde aber auch von manchen Schwulendarstellern für männliche Rollen adaptiert. 


Artikel zuletzt geändert am 30.08.2012


Verfasser: KB


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