Lexikon der Filmbegriffe

inbetweener

auch: in-betweener; auch nur: tweener

Die fehlenden Animationsphasen, die die „Zwischenphasenzeichner“ (inbetweener) zwischen den Kernposen (key frames) eines Bewegungs- oder Ereignisablaufs, die von den Hauptanimateuren gezeichnet werden, ergänzen. Die Bewegung der Figur wird dadurch rund und flüssig. In der Praxis der meisten Animationsfilme werden nur zwölf Einzelkader pro Sekunde Filmablauf realisiert, die dann jeweils zweifach belichtet werden (on-two-Verfahren). Mit den inbetweens ist die eigentliche Animationsarbeit abgeschlossen. In der Computeranimation werden die sie durch Interpolation vom Rechner erzeugt. 


Artikel zuletzt geändert am 30.08.2012


Verfasser: AS


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