Lexikon der Filmbegriffe

Drehbuch: Blockbuster-Methode

Die Blockbuster-Methode geht zurück auf den Drehbuchautor, Regisseur und Drehbuchlehrer John Truby. Sein Modell zur Entwicklung eines Drehbuchs stellt moralische Konflikte zwischen den Figuren in den Mittelpunkt der Geschichte, die er in 22 aufeinander aufbauende Teile (building blocks) à vier bis sechs Minuten Länge gliedert. Grundsätzlich basiert diese Methode auch auf dem Modell der Dreiaktigkeit des Dramas (Exposition, Konfrontation und Resolution), von denen der zweite Akt in etwa die Hälfte der Gesamtlänge veranschlagt und der erste und dritte Akt je ein Viertel ausmachen. Die Dramatik ergibt sich aus den unterschiedlichen Weltanschauungen und Werten der Figuren und verlangt im Verlauf der Handlung eine Verhaltensänderung des Helden, wenn dieser am Ende des Films bestehen soll.

Literatur: Melzener, Axel: Kurzfilm-Drehbücher schreiben. Die ersten Schritte zum ersten Film. Ober-Ramstadt: Sieben-Vlg. 2010.


Artikel zuletzt geändert am 12.10.2012


Verfasser: DM


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