Lexikon der Filmbegriffe

WarnerScope

Warner Bros. entschieden sich 1952 (Produktnameneintrag: 21.11.1952), ebenfalls an der vor allem von Fox vorangetriebenen Entwicklung von Breitbildverfahren teilzunehmen und entwickelten in Kooperation mit den Optischen Werke Oberkochen / Carl Zeiss das WarnerScope-Verfahren, bei dem die anamorphotische Stauchung schon während der Aufnahme vorgenommen wurd. Santiago (1956, Gordon Douglas) war der erste Film, mit dem das Verfahren vorgestellt wurde; bekannt wurde es vor allem mit The Naked and the Dead (1958, Raoul Walsh). Der Begriff WarnerScope, der bereits vorher für Filme verwendet worden war, die mit Vistarama-Objektiven hergestellt worden waren, wurde im Verleihbereich bald aus Zwecken der Vereinheitlichung zugunsten der Bezeichnung CinemaScope aufgegeben; er hielt sich längere Zeit als Vorspannbezeichnung nur für Filme, die mit den anamorphotischen Zeiss-Objektiven fotografiert waren.


Artikel zuletzt geändert am 02.10.2012


Verfasser: JH


Zurück