Lexikon der Filmbegriffe

Monolichtton

Umgangssprachliche Bezeichnung für monauralen Lichtton (also nur ein Tonkanal, der das ganze Kino beschallt). War Monoton in den 1930ern noch die einzige Möglichkeit der Tonaufzeichnung und -wiedergabe, begannen bereits ausgangs der 1930er Versuche, mit mehrkanaligen Systemen die Räumlichkeit des Kinos auszunutzen (darunter das für Disney entwickelte Fantasound-Verfahren, 1940). Mit Einführung des Stereotons (Versuche seit Anfang der 1950er; breite Einführung seit Mitte der 1970er, als Dolby-Stereo eingeführt wurde) und der später folgenden Surround-Verfahren wurde die monaurale Aufzeichnung im Spielfilm zu einer Marginalie, behielt aber im Dokumentarfilm weiterhin Gültigkeit.

Referenzen:


Artikel zuletzt geändert am 11.11.2012


Verfasser: JH


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