Lexikon der Filmbegriffe

High Frame Rate

oft auch kurz: HFR; oft auch: HFR 3D

Dass der Eindruck der Bildstabilität bei erhöhter Anzahl von Projektionsbildern pro Sekunde steigt, ist seit den frühen Zeiten der Kinematographie bekannt. Tatsächlich hat vor allem Douglas Trumbull für die Imax-Kinos bereits in den 1970ern das Showscan-Verfahren mit 48 oder sogar 60 B/S entwickelt. Mit Peter Jacksons Film The Hobbit: An Unexpected Journey (USA/Neuseeland 2012) kam erstmals ein 3D-Film in die Mainstream-Kinos, der schon mit einer high frame rate gedreht wurde (und nicht, wie in diversen Fernsehanwendungen, durch verdoppelte Darstellung jedes Einzelbildes den Eindruck eines Verschwindens jeder Art von Flickern suggerierte; man sprach dabei von „100-Hz-Fernsehern“). Der massiven Werbung für den Film folgend soll HFR zum Verschwinden jeder Art von Bewegungsunschärfen und Ruckel-Effekten führen; das Verfahren wird allerdings nur bei 3D-Projektionen eingesetzt, weil es eine Umrüstung der Projektoren erfordert.

Referenzen:

Imax Rides

Showscan


Artikel zuletzt geändert am 04.02.2013


Verfasser: JvH


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