Lexikon der Filmbegriffe

dead-time effect

dt. etwa: Eindruck der stehengebliebenen Zeit; manchmal auch (bei CGI-Filmen im Internet): frozen movie

Eine Vielzahl von Kameras filmt eine Realsequenz ab; aus den Einzelaufnahmen wird eine multiperspektivische Ansicht des vorfilmischen Geschehens zusammengesetzt, die auf dem Eindruck der stehengebliebenen oder extrem verlangsamten Zeit aufsitzt und die es gestattet, das gleiche Geschehen in einer Art „sequentiellen freeze frames“ von allen Seiten zu betrachten, indem die Bildfolge z.B. eine Rundfahrt um eine Handlungsfigur ermöglicht. Das Verfahren wurde als flow motion effect zum ersten Mal in The Matrix (1999, Andy und Larry Wachowski) erstmals in einem Mainstream-Film angewendet.

Referenzen:

Flow-Motion


Artikel zuletzt geändert am 18.02.2013


Verfasser: JvH


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