Lexikon der Filmbegriffe

Koppeln

Heute werden in der Regel alle Akte eines Films vor der Vorführung gekoppelt – d.h. ohne Allonge, Schwarzfilm und Startband aneinander geklebt. Der Anfang des Filmes liegt außen. Die „obere“ bzw. filmgebende Spule heißt Abwickelspule, die Spule, auf den der Film nach der Projektion aufgewickelt wird, heißt Aufwickelspule, Fangspule oder Leerspule. Wenn der Film nach einer Projektion nochmals gezeigt werden soll, muss er erst von der Aufwickelspule auf die Abwickelspule zurückgespult werden. Das Koppeln findet auf einem Umrolltisch statt. Für die pausenlose Vorführung von Kinofilmen mit einem Projektor gibt es neben dem Spulenturm seit Ende der 1960er auch die sogenannten Telleranlagen, bei denen der Film horizontal auf großen Tellerebenen liegt.

Referenzen:

Spulenturm


Artikel zuletzt geändert am 18.02.2013


Verfasser: W JvH


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