Lexikon der Filmbegriffe

Institut des Hautes Etudes Cinématographiques

Das Institut des Hautes Études Cinématographiques (IDHEC) war eine französische Filmhochschule, die 1943 vom Komponisten Yves Baudrier in Paris gegründet wurde, der dort von 1945 bis 1965 auch unterrichtete. Das Studium an der IDHEC vermittelte einen dreijährigen, berufsbezogenen Unterricht, der auf die Berufe des Film wie Regie, Schnitt, etc. spezialisiert war (im einzelnen: Regie, Drehbuch, Bildgestaltung, Ton, Schnitt, Produktion, Set Design). Unter den Absolventen waren so bekannte Regisseure wie Alain Resnais, Theo Angelopoulos, Louis Malle, Jean‑Jacques Annaud, Claude Miller, Johan van der Keuken, Claude Sautet und Volker Schlöndorff. Die im Jahr 1986 gegründete Fondation Européenne pour les Métiers de l'Image et du Son (La Fémis) in Trägerschaft des Ministeriums für Kultur und Kommunikation gilt als Nachfolgerin des IDHEC.

Literatur: Tessonneau, Rémy / Charles Ferguson, Charles: The French Institute of Cinema (IDHEC). In: Journal of the University Film Producers Association 10,1, Fall 1957, S. 4-6. – Im Rahmen der Cours et publications de l'I.D.H.E.C. erschien eine zehnbändige Bibliographie internationale du cinéma et de la télévision (1966-67) sowie eine vierundzwanzigbändige Filmographie universelle (1963-82).


Artikel zuletzt geändert am 22.05.2013


Verfasser: HHM


Zurück