Lexikon der Filmbegriffe

ScenicScope

1953 stellte RKO ein eigenes Breitwandverfahren namens ScenicScope vor. Die Filme wurden in einem Seitenverhältnis von 1,85:1 fotografiert, doch überließ RKO es den Kinobetreibern, in welchem Verhältnis sie die Filme projizierten (wohl oft 1,66:1). Auch überließ man es den Kinobetreibern, unter welchem Namen sie das Verfahren in der Werbung nutzten. Der dreispurige Magnet-Ton (für frontales links-Mitte-rechts hinter der Leinwand) lag auf einem separaten Filmband, das mit dem Bildstreifen synchronisiert werden musste; auf dem Bildstreifen war sicherheitshalber ein monauraler Lichtton untergebracht, auf den man zurückgreifen konnte, wenn es zu Synchronisationsproblemen kam.


Artikel zuletzt geändert am 22.05.2013


Verfasser: JH


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