Lexikon der Filmbegriffe

Cutout-Animation

aus dem Engl.; dt. etwa: „Animation mit/von Ausgeschnittenem“; manchmal auch: collage animation

Bei der Cutout-Animation werden ausgeschnittene Objekte aus Materialien wie Papier, Pappe, Stoff oder Photographien zu beweglichen Szenarien gelegt und mittels Stop-Motion animiert. Das berühmteste Verfahren, das auf dem Ausschneiden basiert, ist der Silhouettenfilm. In den meisten anderen Formen, die oft an Techniken der Collage erinnern, geht es weniger um die Eleganz und Flüssigkeit der Bewegung, sondern gerade darum, die Unbeweglichkeit der Grundelemente der Animation, ihr Ausgeschnittensein auszustellen.  Zu den eindrucksvollsten Beispielen von Cutout-Animationen zählt neben Terry Gillams animierten Sequenzen für Monty Python’s Flying Circus (Großbritannien 1969-74) der Film La planète sauvage (Frankreich/CSSR 1973, René Laloux).

Literatur: Buchan, Suzanne: ‘A Curious Chapter in the Manual of Animation’: Stan VanDerBeek’s Animated Spatial Politics. In: Animation 5,2, July 2010, S. 173‑196.


Artikel zuletzt geändert am 25.07.2013


Verfasser: KB


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