Lexikon der Filmbegriffe

pink-eiga

auch: pinkku-eiga, pinku movies; auch: eroduction; neuerdings auch engl.: pink film; von japan pink(ku) (von dem engl. Lehnwort für die Farbe Rosa abgeleitet:) ‚Erotik, Lüsternheit, Obszönität‘ + eiga ‚Film‘

In den 1960er Jahren in Japan aufgekommene, bis heute in großer Zahl hergestellte erotische Spielfilme, die eine eigenartige experimentierfreudige Symbiose zwischen sexueller Freizügigkeit und visueller, oft sogar avantgardistischer Erzählkunst eingehen. Trotz ihrer häufig geradezu pornografisch zu nennenden Explizitheit und ihres in der Regel geringen Budgets erzählen die pink-eiga richtige Geschichten aus dem Bereich der Geschlechterbeziehungen. Filme, die homosexuelle Thematiken behandeln, heißen bara-eiga (von jap. bara ‚Rose, rosenfarben‘). Herausragende, auch im Westen bekannt gewordene Regisseure von Pink-eiga sind Satoru Kobayashi, Hiroyuki Oki, Kazuhiro Sano, Hisayasu Sato, Toshiki Sato, Takahisa Zeze und Yuji Tajiri.

Referenzen:

eroduction


Artikel zuletzt geändert am 12.10.2012


Verfasser: LK


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