Lexikon der Filmbegriffe

2D-Animation

Kurzform von: zweidimensionale Animation

Als Sammel- und Oberbegriff für alle „flachen“ Animationstechniken – Zeichentrickfilm, Öl-auf-Glas-Animation, Flachfiguren- bzw. Legetrickfilm, Silhouettenfilm, Scherenschnittfilm, Sandanimation, Nadelbrettanimation usw. (einschließlich des kameralosen Films: Scratchen, Zeichnen-auf-Film) – hat sich die Rede von der 2D-Animation eingebürgert: Animation in der Ebene. Entsprechend ist von der 3D-Animation (auch eingeschränkt: Stop-Motion, Objektanimation) die Rede, wenn die Figuren als dreidimensionale Figuren im Raum bewegt werden können (im Figurenfilm, Marionettenfilm, Lehm- oder Knetfigurenanimation usw., neuerdings vor allem als Erzeugung dreidimensionaler Bilder im Computer). Eigener Rang wird oft den Marionetten- und Handpuppenfilmen zugestanden, weil diese zwar auf Objektanimation beruhen, aber in Echtzeit abgefilmt werden (und nicht in Stop-Motion).


Artikel zuletzt geändert am 11.10.2013


Verfasser: JH


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