Lexikon der Filmbegriffe

Leica-Reel


heute meist: storyreel, Animatic

Leica-Reels
– eine eigene Storyboarding- und Bildentwicklungstechnik vor allem im Animationsfilm – werden erst nach der Aufnahme der Stimmen von Schauspielern und oft auch signifikanter Geräusche angefertigt: Die einzelnen (ausgeführten oder meist nur als Umriss gezeichneten) Bilder beziehen sich auf markante Details des Dialogs, im Ton markierte Umbrüche und ähnliches; die Bilder können als Keyframes der späteren Animation verwendet werden. Meist bezieht man sich auf eine Ton-Rohfassung; nur selten wird mit endgemischten Soundtracks gearbeitet. Die Bilder werden als Stills mit dem Soundtrack verbunden und zu dem Zweck fotografiert – daher stammt der Name, der auf die Leica als diejenige Kamera verweist, die dazu verwendet wurde.



Artikel zuletzt geändert am 11.10.2013


Verfasser: JvH


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