Lexikon der Filmbegriffe

Berufsverband Kinematografie (BVK)

Der Berufsverband Kinematografie (BVK) wurde am 5.1.1950 zunächst als CDK (Club Deutscher Kameramänner) gegründet und hieß von 1980 bis 2012 Bundesverband Kamera, wurde danach umbenannt. Bereits 1925 wurde in Berlin der K.D.K. (Klub Deutscher Kameraleute) von engagierten Kinematographen ins Leben gerufen, allerdings von den Nazis im „3.Reich“ gleichgeschaltet. Selbstgestellter Zweck des BVK ist die Wahrung, Pflege und Förderung der beruflichen und wirtschaftlichen Interessen seiner Mitglieder, auch in Zusammenarbeit mit den übrigen Berufsgruppen in den audiovisuellen Medien. Er setzt sich für die Anerkennung der Berufsbilder sowie für eine verbesserte Darstellung des Berufsstandes und des Arbeitsbereichs Kinematographie in Presse und Öffentlichkeit ein. Er engagiert sich in der Filmpolitik und ist in relevanten Gremien vertreten. Hinsichtlich der Durchsetzung berufstypischer Urheberrechte und der Erlösbeteiligung von Kameraleuten konnte der BVK bereits wegweisende Erfolge erzielen. Der BVK arbeitet an der Sicherung von Arbeitsbedingungen, die eine künstlerisch‑schöpferische Arbeit gewährleisten und setzt sich für eine bessere soziale Absicherung der Mitarbeiter ein. Der BVK organisiert neben bildgestaltenden Kameraleuten und Kameraassistenten auch Operatoren und Steadicam‑Operatoren sowie Digital Imaging Technicians, Datenassistenten und Coloristen. Er hat heute (2012) mehr als 500 Mitglieder.

Verbandszeitschrift: Der deutsche Kameramann, 1951-77 [Offizielle Fachzeitschrift und Mitteilungsblatt des Clubs Deutscher Kameraleute e.V. und des Clubs Deutscher Film‑Fotografen]; Nachfolger: Film- und TV-Kameramann (1977ff). Jahrbuch: Jahrbuch des deutschen Kameramannes (1961ff), heute: Jahrbuch Kamera (1991ff).

Homepage des Verbandes: http://www.kinematografie.org/aktuelles/index.php.


Artikel zuletzt geändert am 18.11.2013


Verfasser: HHM


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