Lexikon der Filmbegriffe

Kippbild

Bilder, die in der Wahrnehmung von einer Figurenvorstellung in eine andere „kippen“ können, werden oft Kippbilder genannt. Sie rechne zu den multistabilen Bildern, weil sie mehrfach auf verschiedene Bildfundamente bezogen werden können und sich so als „verschiedene Bilder“ auf Grundlage des gleichen Signifikanten erweisen – Perzeption und Interpretation treten auseinander.

Literatur: Baumann, Valérie: Bildnisverbot. Zu Walter Benjamins Praxis der Darstellung: dialektisches Bild – Traumbild – Vexierbild. Eggingen: Ed. Isele 2002. – Fortuna, Sara: Wittgensteins Philosophie des Kippbilds. Aspektwechsel, Ethik, Sprache. Wien [...]: Turia + Kant 2012 (Cultural inquiry. 5.). – Levelt, Willem J. M.: On binocular rivalry. Assen: van Gorcum, Prakke & Prakke 1965.

Referenzen:

Vexierbild


Artikel zuletzt geändert am 24.08.2014


Verfasser: JvH


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