Lexikon der Filmbegriffe

aktweise Vorführung

Im traditionellen Vorführ-Modus werden die einzelnen Akte eines Films auf zwei nebeneinander stehenden Projektoren projiziert. Geht der erste Akt zu Ende, ist dieses mittels eines Überblendzeichens angezeigt; der zweite Projektor beginnt zu laufen, vom ersten wird auf den zweiten Projektor überblendet, so dass für den Zuschauer eine ununterbrochene Vorführung beider Akte zustande kommt – mit einer Überblendung in einer eher deskriptiven Bildfolge. Liegt ein Koppelverbot vor und ist nur ein Projektor vorhanden, müssen die einzelnen Akte in den gleichen Projektor eingelegt werden, was mit einer Pause der Vorführung (in der Regel bei geschlossener Blende als Schwarzbild) erkauft werden muss.

Referenzen:

Überblendzeichen


Artikel zuletzt geändert am 17.12.2014


Verfasser: JH


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