Lexikon der Filmbegriffe

entkoppeln

Als entkoppeln bezeichnet man die Rückführung einer zum Zweck der Vorführung gekoppelten Filmkopie in die einzelnen Akte; dabei werden die beim Koppeln entfernten Allongen (Start- und Schlussbänder) wieder eingefügt, so dass die Kopien rollenweise an den Verleiher in Filmbüchsen zurückgeschickt werden können. Beim Entkoppeln kommt es fast immer zu Bildverlusten, weil die Klebenstellen neu eingerichtet werden müssen.
Die Teilung von Filmen in einzelne Akte ist historisch vor allem auf Modalitäten des Transports zurückzuführen. Die traditionelle Größe des einzelnen Aktes eines 35mm-Films ist 300m (Durchmesser: ca. 20.cm); es gibt aber auch größere Versandbüchsen, die Akte mit 600m Länge aufnehmen können (Durchmesser: ca. 39cm). Insgesamt ist ein Spielfilm meist zwischen 2.000m und 3.000m lang und wiegt bis ca. 40kg.

Referenzen:

Koppeln


Artikel zuletzt geändert am 17.12.2014


Verfasser: JH


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