Lexikon der Filmbegriffe

Hofkino

Hofkinos entstanden durch die Errichtung frei stehender Kinosäle in den Innenhöfen von Wohnhausanlagen oder -komplexen. Sie entstanden in großen Städten (wie Berlin oder Wien) vor allem in den 1910er Jahren; ihre Phase endete aber schon im Krieg. Eine Neubelebung fand das Hofkino-Konzept als Modell nachbarschaftlicher Kino- oder Videoveranstaltungen in den 1990ern und 2000ern, bei dem Filme für eine eng umgrenzte Zuschauerschaft unter weitestgehend improvisierten Verhältnissen meist Open-Air, aber auch auf Bauerndielen, in Sälen oder Zelten und ähnlichen Bedingungen gezeigt wurden.


Artikel zuletzt geändert am 17.12.2014


Verfasser: AS


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