Lexikon der Filmbegriffe

Bitrate

kurz: Bit/s, bps; oft auch: Datenübertragungsrate, Datentransferrate, Datenrate; umgangssprachl. auch: Übertragungsgeschwindigkeit, Verbindungsgeschwindigkeit

Als Bitrate bezeichnet die Größe einer Datenmenge, die in einer Zeiteinheit verarbeitet wird. Typischerweise gibt man die Menge in „Bit pro Sekunde“ (Bit/s, bps) an. In digitalen Multimediaformaten ist die Bitrate die Ausgabemenge von Informationseinheiten pro Einheit der an konstante Ausgabezeit gebundenen jeweiligen Medien (wie etwa CD-, DVD- oder Blu-Ray-Spielern). Die Bitrate spielt insbesondere in allen Audio- und Video-Kompressionsverfahren eine Rolle. Als Faustregel gilt: Je höher der Datendurchsatz ist, desto höher ist die Qualität der Kompression (bzw. der folgenden Wiedergabe). Um Speicherplatz zu sparen, verfahren die meisten neueren Verfahren nicht mit konstanter (constant bit rate, CBR), sondern mit variabler Bitrate (variable bit rate, VBR), reduzieren also in Phasen geringerer Informationsdichte die Bitrate, so dass eine optimale Ausnutzung des Speicherplatzes ermöglicht wird. Im Film etwa ist die Bitrate in actionreichen Szenen hoch, in ruhigen Szenen dagegen niedrig.


Artikel zuletzt geändert am 07.06.2015


Verfasser: JH W


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