Lexikon der Filmbegriffe

photo scènes

dt. etwa: Lichtbildszenen


Bereits kurz nach 1900 begann die französische Gaumont-Filmproduktion mit Versuchen, den Ton dem Bild beizugesellen. 1902 gelang die elektrische Synchronisation eines Phonographen mit dem Projektor; 1906 standen ein Mikrophon und ein elektromagnetischer Rekorder zur Verfügung; kurze Zeit später konnten Kinosäle mit Druckluftverstärkern beschallt werden. Zu den bekanntesten Regisseuren dieser Jahre zählte Alice Guy. Spätestens um 1910 begann mit Hilfe des Chronophons die Produktion der damals sogenannten photo scènes; bis zum Krieg entstanden annähernd 400 Filme. 1913 kam es auch zu einer ersten Vorstellung in New York. Als 1918 die ersten Röhrenverstärker zur Verfügung standen, ließ Gaumont erneut sein Verfahren patentieren (15.5.1918). Die Spur der Redeweise verliert sich dann aber. 

Referenzen:

Chronophon


Artikel zuletzt geändert am 01.09.2015


Verfasser: AS


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