Lexikon der Filmbegriffe

Triorama

Innerhalb von zwei Wochen wurden im Februar 1953 drei 3D-Verfahren in New York vorgestellt. Das erste nannte sich Three Dimension und war von der englischen Firma Stereo Techniques, Ltd. (London) entwickelt worden. Erste Versuche in dem Verfahren waren von 1950 auf dem Festival of Britain vorgestellt worden. Das zweite war Triorama und war auf Kodachrome 16mm-Material realisiert, wobei eine Bolex 3D-Kamera zum Einsatz kam. Die beiden Teilbilder waren – ähnlich dem StereoVision-Verfahren – anamorphotisch gestaucht (Faktor 2:1) und standen auf dem Filmstreifen nebeneinander. In der Projektion ergaben sie ein Vollbild (1,37:1). Das Programm bestand aus vier Kurzfilmen. Beide konnten aber gegen Natural-Vision, ein Verfahren, das mit dem Spielfilm Bwana Devil 1952 vorgestellt worden war und das die kurze 3D-Modephase anfangs der 1950er Jahre auslöste, nicht durchsetzen.


Artikel zuletzt geändert am 22.07.2011


Verfasser: JH


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