Lexikon der Filmbegriffe

Emergo

Emergo nannte sich ein Verfahren, bei dem ein fast vier Meter großes Kunststoffskelett während der Vorführung des Horrorfilms House on Haunted Hill (USA 1959, William Castle) mit fluoreszierenden Knochen an einem Seil über das Publikum im Kinosaal flog und in einer Loge verschwand, während auf der Leinwand während des Höhepunkts des Films ein Gerippe mit Getöse in sich zusammenfiel. Castle setzte Emergo ein, um den Horror von der Leinwand in den Zuschauersaal überschwappen zu lassen. Nachspielkinos wurden übrigens mit Pappmaché-Versionen des Skeletts ausgestattet. Das Verfahren hatte große technische Schwierigkeiten, weshalb es nur einmal zum Einsatz kam. 

Referenzen:

Gimmick II: Filmwerbung


Artikel zuletzt geändert am 13.06.2016


Verfasser: JH


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