Lexikon der Filmbegriffe

Society for Cinema and Media Studies

Die Society for Cinema and Media Studies (SCMS) wurde 1959 als Society of Cinematologists gegründet, benannte sich 1969 in Society for Cinema Studies um und fand 2002 ihren heutigen Namen. 1960 führte sie ihre ersten eigenen Tagungen durch (anknüpfend an Tagungen, die das Museum of Modern Art seit 1957 organisiert hatte); bis heute ist eine riesige Jahrestagung das wichtigste Treffen der Mitglieder (Stand 2015: ca. 3000). Seit 1967 gibt die Gesellschaft das Cinema Journal heraus (Vorläufer: The Journal of the Society of Cinematologists, 1961-66) das wissenschaftliche Artikel zu allen Fragen der Filmgeschichte und -ästhetik sowie der Kritik publiziert; vermehrt finden sich auch TV- und Medien-Studien sowie Arbeiten zur (nicht nur visuellen) Kultur. Die Society entstand im Zusammenhang mit der Akademisierung des Faches Ende der 1950er, anfangs der 1960er Jahre und war ein Zusammenschluss der sich mit der wissenschaftlichen Aufarbeitung aller Aspekte der Filmkultur – Professoren, Kritiker und Archivare. Die 37 Gründungsmitglieder (zu ihnen gehörte Siegfried Kracauer) ehrten Iris Barry, Erwin Panofsky und Frances Flaherty als Ehrenmitglieder.


Die Gesellschaft ist heute eine NGO (seit 2005). Seit 1999 betreibt sie ein Büro an der University of Oklahoma.


Homepage: http://www.cmstudies.org


Artikel zuletzt geändert am 13.06.2016


Verfasser: HHM


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