Lexikon der Filmbegriffe

Leuchtdiode


meist kurz: LED; von engl.: light‑emitting diode (= licht‑emittierende Diode); im Dt. auch selten: Lumineszenz‑Diode


Eine LED ist ein lichtemittierendes Halbleiter‑Bauelement, dessen elektrische Eigenschaften einer Diode entsprechen. Fließt elektrischer Strom in Durchlassrichtung durch sie hindurch, so strahlt sie Licht, Infrarotstrahlung oder auch Ultraviolettstrahlung mit einer vom Halbleitermaterial und der Dotierung abhängigen Wellenlänge ab. Die rund ersten drei Jahrzehnte seit ihrer Erfindung 1962 diente die LED zunächst als Leuchtanzeige und zur Signalübertragung, durch technologische Verbesserungen wurde die Lichtausbeute immer größer, und es folgten Ende der 1990er Jahre zahllose Anwendungen im Bereich der LED‑Leuchtmittel im Alltagsgebrauch. Inzwischen sind LED-Leuchten auch im Filmlicht gebräuchlich (Stand: 2016) – von kleinen Spot-Lights bis zu großen Flutern. Die Vorteile der LED-Leuchten liegen auf der Hand: fast kein Verschleiß, geringer Stromverbrauch (so dass sie in vielen Anwendungsfällen von Batterien aus betrieben werden können), geringe Wärmeentwicklung, geringes Gewicht.



Artikel zuletzt geändert am 05.10.2016


Verfasser: JH


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