Lexikon der Filmbegriffe

Blende I: technisch

engl.: aperture; der Blendenring und die Blende selbst werden iris oder diaphragm genannt

Ringförmiger Verschluss im Kameraobjektiv, der die Menge des einfallenden Lichts regelt. Da bei der Filmkamera bei Tonfilmen heute die Belichtungszeit festgelegt ist (24 Bilder pro Sekunde), kann die Helligkeit nur mittels der Blende geregelt werden (oder durch Filter).
Die Flügelblende rotiert vor dem Bildfenster in der Kamera, um jeweils immer nur, wenn der Film durch das Malteserkreuz gestoppt wird, Licht durchzulassen, und im Projektor, um nur einzelne Bilder auf die Leinwand zu projizieren, und nicht einen wischenden Film. Die Flügelblende des Tonfilms hat zwei Öffnungen, so dass jedes Bild nicht nur einmal, sondern zweimal auf die Leinwand geworfen wird, wir also nicht nur 24, sondern 48 Bilder/Sekunde sehen, wobei immer zwei Bilder identisch sind. Je höher nämlich die Bildfrequenz, desto besser ist der Schärfeneindruck (weniger Flimmern). Beim Stummfilm hat die Flügelblende 3 Öffnungen, da der Stummfilm mit nur 16 Bildern/Sek. arbeitete (3 x 16 = 48).

Referenzen:

Flügelblende

Umlaufblende


Artikel zuletzt geändert am 14.01.2012


Verfasser: TB


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