Lexikon der Filmbegriffe

Protos-Lautsprecher

Auf der 1926er Berliner Funkausstellung stellte Siemens & Halske einen trichterlosen Faltlautsprecher vor (auch Falten‑ oder Falzlautsprecher, aufgrund der speziellen Form der Membran im Alltagsgerede auch als Popofalte bezeichnet), die vor allem in Radiogeräte der Zeit eingebaut waren. Als elektrodynamische Schallwandler eigneten sie sich zur Beschallung größerer Räume und kamen bis ca. 1929 auch in den Kinos zum Einsatz. Der Name Protos bezog sich auf den Hersteller Protos, eine Siemens-Tochter, die Autos und Elektrogeräte fertigte.


Literatur: Böhm, Hans: Der tönende Film. In: Die Kinotechnik 8,23, 1926, S. 592‑595.


Artikel zuletzt geändert am 30.01.2017


Verfasser: JH


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