Lexikon der Filmbegriffe

Rice-Kellogg-Lautsprecher

auch: Geaphon, Panatrope


Aufgrund eines Patentaustauschabkommens mit General Electric wurde der von Rice und Kellogg 1923/24 in den USA entwickelte elektrodynamische Konuslautsprecher in Deutschland durch die AEG zum Patent angemeldet und ab 1927 vermarktet. Er wurde vor allem in elektrischen Plattenspielern verbaut, hatte jedoch als Geaphon einen größeren Bruder, der – lt. AEG (AEG-Mitteilungen, 11, 1927, 447f) – als „Hallen‑Lautsprecher“ die Lücke zwischen Riesen‑ und Heimlautsprechern schließe. Geaphon-Lautsprecher wurden mindestens bis in die späten 1930er gebaut. Ein „Super-Panatrope“-Lautsprecher wurde bereits im New Yorker Globe Theatre eingebaut, um Aufnahmen der Ziegfeld-Girls abzuspielen. 


Artikel zuletzt geändert am 30.01.2017


Verfasser: JH


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