Lexikon der Filmbegriffe

Riffellautsprecher

1930 stellte der Erfinder Erwin Gerlach den Riffellautsprecher vor. Dabei handelt es sich um einen elektrodynamischen Lautsprecher mit einer zweigeteilten ebenen Faltmembran; jede der Hälften wurde an ihren inneren Rändern durch den Leiter gemeinsam angetrieben und gaben die Impulse – weil sie an den äußeren Rändern in einem Scharnier befestigt waren – als Schwingungen an die Umgebungsluft ab. Die Membran war aus Aluminium gefertigt (Stärke: 0,025mm), weshalb auch hohe Frequenzen wiedergegeben werden konnten.


Literatur: Herkt, Günter: Das Tonfilmtheater. Umbau, Neubau, Tongerät, Betrieb, Vorführung, Wirtschaftlichkeit. Das Handbuch für Architekten, Theaterbesitzer und Vorführer. Berlin: Deutsche Bauzeitung 1931, Abs. 115. 


Artikel zuletzt geändert am 30.01.2017


Verfasser: JH


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