Lexikon der Filmbegriffe

Bändchenlautsprecher

auch: Bandlautsprecher; engl.: ribbon loudspeaker;


Der Bändchenlautsprecher ist nach dem gleichen Prinzip wie das Bändchenmikrophon aufgebaut: Innerhalb eines kräftigen Magnetfeldes befindet sich ein geriffeltes Metallband (das „Bändchen“), durch das die elektrischen Signale der Tonaufzeichnung fließen. Das meist aus Aluminium, neuerdings oft auch  aus metallbedampftem Kunststoff gefertigte Bändchen ist gleichzeitig auch Membran. Bedingt durch die geringe Masse können mit Bändchenlautsprechern hohe Töne abgestrahlt werden, weshalb sie heute meist als Hochtöner in Mehrwegeboxen eingesetzt werden. In der heutigen Praxis ist das Bändchen höchstens 10cm lang, ausgeführt als  gefaltete oder runde Form. Wesentlich größere Ausführungen konnten um 1930 auch zur Beschallung von Großveranstaltungen eingesetzt werden, wurden im Kino aber schon bald von Blatthallern und Riffellautsprechern abgelöst.


Artikel zuletzt geändert am 30.01.2017


Verfasser: JH


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